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Finanzen, Börse, Wirtschaftsnachrichten

Der DAX im freien Fall

Posted on | August 9, 2011 | No Comments

Aktuelle Situation an den Märkten
Der DAX erlebt derzeit mit die größten Punkteverluste innerhalb von nur zwei Wochen, die es bislang gegeben hat. Zwar gab es bisher in dem Sinne keinen klassischen Crash, als dass die Kurse an nur einem Tag im zweistelligen Prozentbereich fielen. Aber dennoch kann man angesichts der Tatsache, dass der DAX mittlerweile an zehn aufeinander folgenden Handelstagen rund 20 Prozent verloren hat, durchaus als Börsencrash bezeichnen. Aber nicht nur der DAX ist von dieser extrem schlechten Stimmung betroffen, sondern auch die anderen internationalen Aktienmärkte, wie zum Beispiel die Börsen in New York oder in Tokio. Der Grund für die massiven Verkäufe ist vor allem die Panik der Anleger vor einer weiteren Ausbreitung der Euro-Krise. Zudem hat natürlich auch die Abstufung des USA-Ratings die Stimmung nochmals gedrückt. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat der DAX derzeit (Stand 09.08.11: rund 5.600 Punkte) mittlerweile mehr als 1.200 Punkte verloren. Im Vergleich zum Jahreshoch (etwa 7.500 Punkte) liegt der Verlust inzwischen bei nahezu unglaublichen knapp 2.000 Punkten, was etwa einem Rückgang von 30 Prozent entspricht.

Wie sind die Aussichten?
Das Dramatische an dem derzeitigen Börsencrash ist vor allem, dass er so kontinuierlich verläuft. Tag für Tag fällt der DAX derzeit um zwei bis fünf Prozent, sodass kein Ende in Sicht zu sein scheint. Zu den „normalen“ Panikverkäufen der Anleger kommen natürlich leider noch die vielen Spekulanten hinzu, die auf fallende Kurse gewettet haben. Aus fundamentaler Sicht ist die derzeitige Verkaufswelle absolut nicht zu rechtfertigen. Denn die Zahlen und Aussichten der Unternehmen sind nach wie vor positiv. Einige Unternehmen sind mittlerweile sogar historisch niedrig bewertet, was eigentlich ein eindeutiges Kaufsignal ist. Auf diese fundamentalen Daten schaut allerdings derzeit kaum ein Anleger, sondern das Handeln an der Börse ist von rein psychologischen Faktoren bestimmt. Auf dieser Basis ist es derzeit auch unmöglich eine Vorhersage zu machen, was die weiteren Aussichten angeht. Zwar kann es durchaus zu Gegenbewegungen kommen, aber ob diese wieder in einem durchgängigen Anstiegen der Kurse enden kann derzeit Niemand sagen.

Wie sollten sich Anleger verhalten?
Derzeit ist es für Anleger sehr wichtig die Ruhe zu bewahren. Denn wer langfristig in Aktien investiert, der hat überhaupt keinen Grund in Panik zu verfallen. Denn in fünf oder zehn Jahren wird der derzeitige Börsencrash voraussichtlich nur ein kleiner Teil einer Kurve sein, die in der Summe mit größerer Wahrscheinlichkeit positiv verlaufen wird, wenn man sich die Vergangenheit anschaut. Wer also sein in Aktien investiertes Kapital derzeit und auch in naher Zukunft nicht benötigt, sollte investiert bleiben und nichts verändern. Ist man etwas risikobereiter, kann man derzeit sogar über einen Einstige nachdenken, denn die Kurse sind eigentlich inzwischen als Schnäppchenkurse zu bezeichnen. Wie man sich aber auch verhält: Man sollte stets im Hinterkopf haben, dass die Anlage in Aktien – zumindest kurz- und mittelfristig – eine vom Grundsatz her risikoreiche Geldanlage ist.

DAX im Tiefflug – Chance für Schnäppchenjäger?

Posted on | Juli 30, 2011 | No Comments

Die Situation am deutschen Aktienmarkt
Die vergangenen sieben Börsentage waren von einem deutlichen Kursverfall an den deutschen Börsen geprägt. Mehr als zehn Prozent verlor der DAX in den letzten Tagen, sodass es von mehr als 7.300 Punkten auf aktuell rund 6.500 Punkte hinab ging. Vor allem die wieder einmal aufflammende Angst vor einer noch schlimmeren Schulden- und Eurokrise nannten Analysten als Auslöser für die Abwärtsbewegung. Aber auch einige Unternehmenszahlen, die nicht so positiv wie von den Anlegern erhofft ausfielen, waren ein Auslöser für die Kursrückgänge. Trotz dieser derzeit eher negativen Stimmung gibt es nicht wenige Aktien, in die sich eventuell gerade jetzt ein Investment lohnt. Denn manche Aktien sind von der Bewertung her sehr preiswert. Und wenn man davon ausgeht, dass sich der unheimlich nervöse Zustand an der Börse zukünftig stabilisieren wird und die fundamentalen Daten zur Abwechslung in den Vordergrund treten, sind hier durchaus gute Gewinne zu erwarten. Im Folgenden sollen einige Aktienwerte kurz vorgestellt werden, die einer Reihe von Analysten sehr positiv bewertet werden.

Welche Aktien haben gerade jetzt Kurspotenzial?
Vor allem die nach wie vor gute wirtschaftliche Lage zahlreicher europäischer Unternehmen nehmen Analysten zum Anlass dazu, zur Zeit zum Kauf von „Schnäppchen-Aktien“ zu raten. Der bekannte Fondsmanager Richard Pease sagt sogar, er habe in den letzten 25 Jahren nur selten erlebt, dass Unternehmen von hoher Qualität und mit sehr guten Bilanzen so unterbewertet sind – wenn man sich die Aktienkurse anschaut – wie es zur Zeit an den Börsen der Fall ist. Es gibt sogar nicht wenige völlig gesunde und am Markt starke Unternehmen, die ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von nur zehn oder elf haben, was wirklich sehr niedrig ist. Allerdings sind nicht unbedingt die Blue Chips aus dem DAX diejenigen Aktien, die derzeit ein Schnäppchen sein könnten, sondern eher die Wert aus der zweiten Reihe, also aus MDax oder/und SDax. Genannt wird in dem Zusammenhang zum Beispiel eine Klöckner & Co. Aktie, die sage und schreibe 14 von 14 Analysten derzeit zum Kauf empfehlen. Neben Klöckner gibt es noch einige weitere Aktienwerte in einer ähnlichen „Größenordnung“, die ebenfalls sehr positiv eingeschätzt werden.

Weitere mögliche „Schnäppchenaktien“
Weitere eventuelle Schnäppchen sehen einige Analysten zum Beispiel in den Aktien von Rheinmetall (Rüstungskonzern), Gerresheimer (Medizintechnik) oder auch Gildemeister (Maschinenbau). Dabei ist es eigentlich etwas erstaunlich, dass gerade diese zyklischen Werte so positiv bewertet werden. Denn bei einer abflauenden Konjunktur sind zyklische Werte im Allgemeinen sofort negativ betroffen. Dagegen spricht jedoch die Exportstärke, die auch die genannten Unternehmen vorweisen können, denn alle vier Unternehmen sind so genannte Global Player. Das Gleiche trifft übrigens auch auf die meisten Autobauer zu, wie zum Beispiel BWM oder Volkswagen. Eine Branche, die nicht wenige Analysten derzeit allerdings als nicht zwingend kaufenswert einstufen, sind die Versorger. Das „Problem“ besteht darin, dass diese Unternehmen den Hauptteil ihrer Geschäfte in Europa machen, und nicht etwa in den aufstrebenden Schwellenländern, wie zum Beispiel in China.

Standard & Poors stuft USA-Kreditwürdigkeit herunter

Posted on | Juli 24, 2011 | No Comments

Ratings und Rating-Agenturen – Was ist das eigentlich?
Die Rating Agentur Standard & Poors hat am vergangenen Freitag die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft. Das Rating wurde erstmals in der Geschichte von der Bestnote AAA, auch als Triple-A bezeichnet, auf nunmehr AA+ herabgestuft. Doch was beinhaltet eigentlich ein Rating und welche Aufgaben haben die Rating Agenturen? Derzeit werden die Rating-Agenturen vor allem von den Euro-Staaten scharf kritisiert und teilweise sogar für die Schuldenkrise bzw. Eurokrise verantwortlich gemacht. Grundsätzlich haben die Rating-Agenturen die Aufgabe, verschiedene Emittenten von Wertpapieren hinsichtlich deren Bonität/Kreditwürdigkeit zu bewerten. Diese Bewertung wird in Form eines Ratings zum Ausdruck gebracht, was praktisch eine Art Punktesystem darstellt. Die drei größten Rating Agenturen sind Standard & Poors, Moody’s und Fitch. Zwar werden die Rating-Agenturen derzeit dafür kritisiert, dass sie angeblich zum Vertrauensverlust der Anleger in ein Investment in den Euroländern oder auch in den USA beitragen, doch ist diese Kritik wirklich berechtigt?

Paradoxe Aussagen zu den Rating Agenturen
Noch vor rund zwei Jahren wurden die Rating-Agenturen massiv dafür kritisiert, dass sie die bevorstehende Pleite der Lehman Brothers Bank nicht „vorher gesagt“ hatten. Heute wird den Agenturen hingegen paradoxerweise vorgeworfen, dass sie diejenigen Euro-Staaten nach und nach herabstufen, die mit hohen Staatsschulden zu kämpfen haben. Aber was genau soll daran falsch sein einen Staat wie Griechenland in seiner Bonität herabzustufen, der ohne fremde Hilfe schon längst bankrott wäre? Griechenland muss Zinsen im zweistelligen Prozentbereich zahlen, um überhaupt noch Anleihen am Markt platzieren zu können. Und der Hauptgrund sind sicherlich nicht die Rating-Agenturen, sondern die katastrophale Finanzlage des Staates. Und genau aus dem gleichen Grund hat Standard & Poors nun auch die Kreditwürdigkeit der USA herabgesetzt. Denn wenn ein Staat seine bislang im Grundgesetz definierte Schuldengrenze heraufsetzen muss – kann dann wirklich noch von einer besten Bonität gesprochen werden?

Die Folgen der Herabstufung der Vereinigten Staaten
Zwar ist die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten nicht so gravierend wie die Rückstufung einiger europäischer Staaten, sie wird aber dennoch voraussichtlich nicht ohne Folgen bleiben. Die typische Reaktion der Anleger könnte so aussehen, dass man vermehrt US-Schuldenpapiere, also beispielsweise amerikanische Staatsanleihen, verkauft, und sein Kapital anderweitig investiert. Die USA müsste dann eventuell die Zinssätze für ihre Anleihen anheben, um diese weiterhin für die Anleger interessant zu machen. Ob solche Konsequenzen jedoch auftreten ist ungewiss, denn immerhin hat die USA immer noch die zweitbeste Bewertung bezüglich der Kreditwürdigkeit, welche die Rating-Agenturen zu vergeben haben. Grundsätzlich sehen einige Experten das „Übel“ der derzeit fallenden Kurse und des sinkenden Vertrauens der Anleger nicht in den Rating-Agenturen, sondern die Staaten sollen endlich damit anfangen, gezielt etwas gegen die massiven Haushaltsdefizite zu unternehmen. Denn deren Ursache sind mit Sicherheit nicht die Rating-Agenturen.

Zinserhöhungswelle bei Tages- und Festgeldern

Posted on | Juli 18, 2011 | No Comments

Eine Bank nach der anderen erhöht Zinsen
Die letzte Erhöhung der Leitzinsen scheint nun endgültig auch im Anlagebereich voll durchzuschlagen. Haben bereits einige Banken nach der erstmaligen Erhöhung der Leitzinsen im April auch ihre Tages- und /oder Festgeldzinsen erhöht, so hat nach der letzten Leitzinserhöhung im Juli eine regelrechte Zinserhöhungswelle eingesetzt. Teilweise kann man zur Zeit den Eindruck gewinnen, dass die Banken einen regelrechten Wettbewerb untereinander gestartete haben, was den höchsten Zinssatz im Festgeld- und vor allem im Tagesgeldbereich angeht. Bei fast jeder Zinserhöhung, die derzeit vorgenommen wird, erhöhte die jeweilige Bank den Zinssatz um durchschnittlich mindestens 0,25 Prozent. Musste man vor rund einem halben Jahr zum Beispiel sehr lange nach einem Tagesgeldkonto suchen, welches einen Zinssatz von mehr als zwei Prozent beinhaltete, so bieten die führenden Banken zur Zeit Tagesgeldzinsen von 2,5 oder sogar 2,7 Prozent an.

Bedingungen für sehr gute Zinsen
Zwar erhöhen bereits viele Banken ihre Festgeld- und Tagesgeldzinsen, aber meistens sind die dann recht guten Zinssätze nach wie vor nur für Neukunden gültig. Die besonders guten Zinsen sind fast immer sogar an verschiedene Bedingungen geknüpft. Neben der Hauptbedingung, dass der Kunde zuvor bei der Bank kein Tagesgeldkonto haben durfte, es sich also um einen Neukunden handelt, gelten die guten Zinssätze meistens nur bis zu bestimmten Anlagesummen und sind für einen gewissen Zeitraum garantiert. Diese Zinsgarantie klingt zwar zunächst extrem positiv, jedoch sollte man diese nicht überbewerten. Denn die aktuellen Zinsen für sechs oder zwölf Monate zu garantieren ist für die Bank kein wirkliches Problem, da ohnehin von weiter steigenden Zinsen ausgegangen wird. Insofern ist es zwar schön, wenn die Bank einen derzeitigen Zinssatz von beispielsweise 2,50 Prozent für ein Jahr garantiert, aber im Endeffekt ist die Garantie nicht wirklich ein Vorteil, wenn das Zinsniveau in einem Jahr ohnehin bei beispielsweise drei Prozent liegen würde.

Tagesgeld oder Festgeld – Wie sollten sich Anleger jetzt verhalten?
Zuvor wurde es bereits kurz angesprochen: Die meisten Experten gehen derzeit davon aus, dass nicht nur die Leitzinsen, sondern damit auch die Anlagezinsen noch weiter ansteigen werden. Auf Basis dieser Annahme sollten sich die Anleger derzeit möglichst geschickt verhalten. Geschickt verhalten bedeutet, dass man sein Kapital zur Zeit nicht mittel- oder langfristig binden sollte. Derzeit ist es deutlich besser, sein Kapital in ein Tagesgeld statt in ein Festgeld mit einer Laufzeit von zwei Jahren oder mehr zu investieren. Denn würde man sich beispielsweise für ein dreijähriges Festgeld entscheiden, so wäre man genau diese drei Jahre an einen Zinssatz gebunden, der relativ wahrscheinlich in schon einem Jahr (deutlich) geringer als der dann aktuelle Zinssatz am Anlagemarkt ist. Insofern sollte die oberste Devisen im Festgeld- und Tagesgeldbereich für die Anleger derzeit sein, das Kapital flexibel und möglichst schnell verfügbar anzulegen.

Urlaubszeit ist Kreditkartenzeit

Posted on | Juli 12, 2011 | No Comments

Auf die richtige Wahl kommt es an
In einigen Bundesländern haben bereits die Sommerferien begonnen, sodass die jährliche Hauptreisezeit angebrochen ist. Millionen Bundesbürger werden sich auch wieder ins Ausland begeben, um dort ihren Jahresurlaub zu verbringen. Die derzeitige Reisezeit ist auch wieder Kreditkartenzeit, denn nach wie vor gibt es nicht wenige Verbraucher, die ihre Kreditkarte nahezu ausschließlich während des Urlaubs im Ausland nutzen, weil sie für die „normalen“ Zahlungen im Inland zum Beispiel die EC-Karte nutzen. Wenn man die Kreditkarte aber schon vorwiegend während des Urlaubes im Ausland einsetzt, dann sollte man möglichst auch darauf achten, dass man die „passende“ Kreditkarte besitzt. Denn was die Leistungen der Karten angeht, so gibt es diesbezüglich deutliche Unterschiede, und zudem sollte der Verbraucher bei der Wahl der auch noch auf andere Aspekte achten.

Auf was bei der Wahl der Kreditkarte geachtet werden sollte
Zunächst sollte man bei der Wahl der Kreditkarte darauf achten, wie es mit der Akzeptanz im Urlaubsland bestellt ist. Zwar sind die bekannten Kreditkarten wie VISA, MasterCard und American Express weltweit gültig, aber dennoch ist es durchaus so, dass in manchen Ländern zum Beispiel eine breitere Akzeptanz der einen Kreditkarte im Vergleich zu den anderen Kreditkarten vorhanden ist. Neben der Akzeptanz sind dann natürlich vor allem die Gebühren und Leistungen der Kreditkarte zu beachten, die ohnehin in größerem Umfang voneinander abhängig sind. Denn Kreditkarten ohne weitere Zusatzleistungen gibt es heute oftmals schon kostenlos (ohne Jahresgebühr), während Kreditkarte mit Zusatzleistungen dann auch etwas teurer sind. Wenn es um den Urlaub im Ausland geht, dann sind zum Beispiel Kreditkarten sinnvoll, die bereits verschiedene Reiseversicherungen beinhalten. Besonders hervorzuheben ist hier die Auslandskrankenversicherung, die im Prinzip im Reisegepäck nie fehlen sollte. Aber auch Reiserücktritts- oder Reiseunfallversicherung können wichtig sein und sind in vielen Kreditkarten bereits mit enthalten.

Rabatte und Bonusprogramme
Besonders für diejenigen Kreditkarteninhaber, die nicht nur einmal jährlich im Auslandsurlaub sind und/oder auch öfter einmal auf einer Geschäftsreise im Ausland sind, können neben den Reiseversicherungen noch weitere Zusatzleistungen einiger Kreditkarten interessant sein. Dazu zählen beispielsweise Rabatte, die bei der Nutzung der Kreditkarte bei bestimmten Kooperationspartnern zu bekommen sind. Häufig sind das zum Beispiel Mietwagen-Unternehmen, bei denen der Kunde dann einen Rabatt von beispielsweise zehn Prozent bekommt, wenn er die Mietwagen-Buchung mit der Kreditkarte vornimmt. Beliebt sind zudem auch Bonusprogramme, im Zuge derer man bei Nutzung der Kreditkarte einen Bonus in verschiedenen Formen gutgeschrieben bekommt. Das können zum Beispiel Flugmeilen sein, wenn man den Flug zuvor mit der Kreditkarte bezahlt hat. Gerade im Ausland können auch 24-Stunden-Notrufservices des Kreditkartenanbieters von Vorteil sein, falls man in eine Notlage gerät und finanzielle oder sonstige Hilfe benötigt. Es gibt also einige Punkte, auf die bei der Wahl der Kreditkarte geachtet werden sollte, damit man diese dann am Urlaubsort auch mit der bestmöglichen Effektivität nutzen kann.

Soll man sein Geld wieder unters Kopfkissen legen?

Posted on | Juli 6, 2011 | No Comments

Inflationsrate auf steigendem Level
Seit mehr als einem halben Jahr steigt die Inflationsrate in Deutschland und in weiten Teilen der Europäischen Union an, sodass die Europäische Zentralbank als Gegenmaßnahme auch bereits zweimal in diesem Jahr den Leitzinssatz erhöht hat. Grund für den Anstieg ist der Wirtschaftsaufschwung, der sich nahezu immer auch in einer steigenden Inflationsrate äußert, die zur Zeit bei etwa 2,7 Prozent liegt. Eigentlich müsste den Anleger die steigende Inflationsrate freuen, denn diese hat – wie gesehen – steigende Leitzinsen zur Folge, die ihrerseits wiederum steigende Zinsen bei den Krediten und Geldanlagen nach sich ziehen. Dennoch wirft die Inflationsrate derzeit bei nicht wenigen Anlegern die Frage auf, ob man sein Geld sprichwörtlich nicht besser wieder unter sein Kopfkissen legen sollte. Denn die Inflationsrate ist derzeit höher als der durchschnittliche Zinssatz für Spareinlagen, Termingelder im kurz- und mittelfristigen Anlagebereich sowie der Zinssatz für Tagesgelder.

Realer Zinsverlust beim Tagesgeld
Stellt man also den durchschnittlichen Tagesgeldzinssatz von etwa zwei Prozent der Inflationsrate gegenüber, so verlieren Anleger derzeit auf dem Tagesgeldkonto praktisch 0,7 Prozent ihres Kapitals – wenn man den realen Geldverlust als Maßstab nimmt. Trotz dieses realen Zinsverlustes wäre natürlich die weitaus schlechtere Alternative, sein Kapital gar nicht anzulegen und im Safe zu deponieren oder anderweitig ungenutzt „herum liegen“ zu lassen. Denn dann würde man nicht nur wie angeführt einen realen Kapitalverlust von unter einem Prozent erleiden, sondern aufgrund eines gänzlich fehlenden Ertrages würde der Kapitalverlust dann identisch mit der Inflationsrate von 2,7 Prozent sein. Was Anleger derzeit tun können ist, sich für alternative Geldanlagen zu entscheiden, die vielleicht nicht nur auf Zinserträgen basieren und somit auch nicht in dem Maße abhängig von der Inflationsrate sind, was die möglichen Gewinne angeht. Immer dann, wenn die Wirtschaft freundlich ist und die Inflationsrate steigt, ist eine „Wanderung“ der Anleger weg von den verzinslichen Geldanlagen hin zu Aktien oder auch zu Edelmetallen zu verzeichnen. Aber auch Aktienfonds oder ETF-Fonds sind sicherlich eine überlegenswerte Alternative.

Mit ETF-Fonds der Inflation entkommen?
Aufgrund der zur Zeit nicht gerade stabilen Aktienmärkte und eben der bereits angesprochenen Thematik zur Inflation und den verzinslichen Geldanlagen stellen vor allem die ETF-Fonds zur Zeit eine sehr gute Alternative dar. Denn durch den Kauf dieser ETF-Fonds bzw. den Kauf der Anteile muss man sich weder auf einzelne Aktien festlegen noch einem Fondsmanager vertrauen, dass dieser ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Aktien hat. Denn mit dem ETF-Fonds wird lediglich ein Index nachgebildet, sodass der Fondsmanager in dieser Hinsicht nichts „falsch“ machen kann. Der Ertrag besteht dann beim ETF-Fonds auch nicht aus Zinsanteilen, sondern aus Dividenden der im Index enthaltenen Aktien bzw. im Fondsdepot enthaltenen Aktienwerte sowie aus der Wertentwicklung. Demnach sind die Erträge unabhängig von der Inflationsrate, was derzeit genau das Ziel einer Geldanlage sein sollte. Für die ETFs spricht, vor allem im Vergleich zu den klassischen Aktienfonds, auch die günstige Gebührenstruktur. Denn zahlt der Anleger beim Aktienfonds Ausgabeaufschläge von bis zu 5,50 Prozent oder/und Managementgebühren von bis zu zwei Prozent pro Jahr, fallen beim ETF Fonds oftmals nicht einmal ein Prozent an jährlichen Gebühren an.

Neues Produktinformationsblatt eingeführt

Posted on | Juni 30, 2011 | No Comments

Beipackzettel ab Juli 2011 verpflichtend
Im Finanzbereich gibt es seit dem 1. Juli eine Neuerung, die vor allem für Kunden interessant sein dürfte, die in Wertpapiere investieren. Neben dem Beratungsprotokoll, welches jede Bank und jeder Anlageberater schon seit einiger Zeit erstellen müssen, wenn die Anleger in Wertpapiere investieren möchten, wurde nämlich zum Juli das so genannte Produktinformationsblatt eingeführt, welches auch kurz als PIB bezeichnet wird. Das umgangssprachlich auch als Beipackzettel für Finanzprodukte bezeichnete PIB ist ein Informationsblatt, welches die wichtigsten Angaben zu einem Wertpapier-Produkt enthält, für welches sich der jeweilige Kunde entschieden hat. Vor allem die Aufklärung über die Risiken, die das jeweilige Finanzprodukt beinhalten kann, ist ein wichtiger Teil der Angaben, die auf dem Informationsblatt enthalten sein sollen. Mit einem Umfang von durchschnittlich zwei DIN-A4-Seiten soll das PIB sich zudem auf das Wichtigste konzentrieren und gut lesbar sein.

Welche Vorteile bringt das PIB mit sich?
Das Produktinformationsblatt muss allerdings nicht bei jeder Art von Geldanlage und Produkt ausgehändigt werden, für die sich der Anleger entschieden hat. Nur beim Erwerb von Wertpapieren, wie zum Beispiel von Investmentfonds, Anleihen, Aktien oder von Zertifikaten und Derivaten, muss der Kunde die Information zum Produkt erhalten. Eine anlagegerechte Beratung, die durch den Beratungsbogen dokumentiert werden muss, darf natürlich auch weiterhin nicht fehlen. Die Basis für das zur Pflicht gewordene PIB ist eine Richtlinie der Europäischen Union, die in der Summe dazu beitragen soll, dass Anleger besser über die Eigenschaften und vor allem über die Risiken eine Wertpapieranlage informiert sind. Zudem soll ein weiterer Vorteil des PIB darin bestehen, dass die verschiedene Produkte nun besser vergleichbar sein sollen. Trotz dieser positiven Effekte gibt es auch bereits Kritik an dem neuen PIB, welche zumindest in Teilen durchaus berechtigt ist. So wird beispielsweise bei offenen Immobilienfonds zwar von der Gesellschaft das Produkt erklärt, jedoch wird leider auf eine Bewertung des Risikos verzichtet. Und gerade bei offenen Immobilienfonds ist die Risikoeinstufung durchaus wichtig.

Wie sollten sich Anleger nun verhalten?
Für den Anleger hat sich durch das PIB im Prinzip nichts Wesentliches verändert – zumindest nicht sein Verhalten betreffend. Zwar mögen nun eine Reihe von Wertpapier-Produkten leichter verständlich sein, aber dennoch darf man sich nach wie vor nicht blind auf die Angaben verlassen, weder auf die Angaben des Beraters oder der emittierenden Gesellschaft, noch auf die Inhalte des neuen Produktinformationsblattes. Denn heutzutage ist es sehr wichtig, dass man sich als Anleger unabhängig von Banken oder Finanzberatern selbst über die Eigenschaften der Produkte informiert, die für einen als Kapitalanlage in Frage kommen. Auf vielen Internetseiten und in der sonstigen Fachliteratur stehen eine große Anzahl von Informationen zur Verfügung, die oftmals vor allem den Vorteil haben, nicht selten im Vergleich zur Beratung in der Bank zu einhundert Prozent objektiv, neutral und auch vollständig zu sein. Weiterhin ist auch der Grundsatz wichtig zu beachten, dass hohe versprochene Renditen IMMER mir einem hohen Risiko verbunden sind.

Geldanlagen-Check im Zuge der Schuldenkrise

Posted on | Juni 24, 2011 | No Comments

Welche Geldanlagen sind auch in der Schuldenkrise stabil?
Nach wie vor ist die Schuldenkrise in einigen Staaten der Europäischen Union und natürlich auch in den Vereinigten Staaten eines der beherrschenden Themen an den Finanzmärkten. Und während die betroffenen Staaten darüber beraten, wie sie ihre Situation verbessern und wieder zu etwas mehr Stabilität beim Euro beitragen können, stehen immer mehr Anleger vor dem Problem, dass es derzeit keine wirklich sicheren Geldanlagen mehr zu geben scheint. Denn wenn Staaten insolvent werden können, haben selbst die Einlagensicherungen nicht mehr viel Wert. Insofern ist es für Anleger derzeit umso wichtiger zu wissen, welche Geldanlagen welche Eigenschaften besitzen und in welche Produkte man auch oder gerade im Zuge der Schuldenkrise investieren sollte bzw. welche Finanzprodukte man besser meiden sollte. Auch wenn die manche Experten bereits die Einlagensicherung gefährdet sehen, so gelten dennoch Tages- und Termingelder eben wegen der Sicherung der Einlagen als besonders sichere Anlageprodukte. Das „Problem“ besteht bei diesen Anlageformen jedoch darin, dass die Zinserträge kaum höher als die Inflationsrate sind und somit kein realer Gewinn erwirtschaftet wird.

Aktien als inflationsgeschützte Anlage in Krisen?
Immer dann, wenn von Schulden- oder sonstigen Krisen sowie einer steigenden Inflationsrate gesprochen wird, werden Aktien, Gold und Immobilien fast in einem Atemzug mit den Krisen als optimale Form der Geldanlage genannt. Denn sowohl Gold (Edelmetalle) als auch Immobilien und Aktien gelten als besonders inflationsgeschützt, da es sich um substantielle Werte und nicht nur um Geldwerte handelt. Doch wie sieht es derzeit wirklich mit den Chancen und Risiken bei diesen möglichen Investments aus? Bei Aktien ist die Aussage derzeit eher kritisch zu betrachten, dass diese gerade bei stärkerer Inflation eine optimale Geldanlage wären. Zur Zeit ist es vielmehr so, dass die Aktienmärkte sehr nervös auf die Schuldenkrise reagieren und die steigende Inflation sowie auch die steigenden Leitzinsen, die ansonsten eher beflügelnd auf den Aktienmarkt wirken, in den Hintergrund treten. Zudem ist bei nicht wenigen institutionellen Anlegern zu beobachten, dass diese sich aus in Euro notierten Aktien etwas zurückziehen und dafür vermehrt in Aktienwerte investieren, die in einer anderen Währung gehandelt werden.

Gold und Immobilien
Wenn also Aktien schon nicht unbedingt zu empfehlen sind, dann sollte doch zumindest das Gold seinem Ruf als Anlage in Krisenzeiten gerecht werden können. Und tatsächlich hat sicher der Goldpreis in den letzten Jahren mehr als verdoppelt und notiert derzeit auf einem historischen Niveau. Während manche Experten den Preis schon als fast zu hoch zum Einsteigen ansehen, raten andere Analysten weiterhin zum Investment in Gold. Allerdings werden nicht mehr als zehn Prozent Anteil am Gesamtvermögen als Goldinvestment empfohlen. Auch das Investment in Immobilien ist zur Zeit sicherlich eine gute Alternative. Denn die Immobilienpreise sind zum einen bei weitem nicht mehr so hoch wie vor der Finanzkrise, sodass ein erneuter „Einsturz“ eher unwahrscheinlich ist. Zum anderen sind Immobilien wertbeständig, sodass Inflation und Schuldenkrise diesem Investment recht wenig anhaben können.

Mehr Sicherheit beim Online-Banking

Posted on | Juni 18, 2011 | No Comments

Die TAN-Liste hat ausgedient
Viele Millionen Kunden nutzen bereits seit Jahren die Möglichkeit, ihr Girokonto über das Internet zu verwalten. Aber auch im Bereich der Geldanlage werden mittlerweile Sparkonten, Tagesgeldkonten und Termingeldkonten sehr häufig online eröffnet und verwaltet. Bisher gab es beim Online Banking ein Standard-Verfahren, durch welches sich der Kontoinhaber legitimieren und eine Transaktion durchführen konnte. Dieses Verfahren bestand aus der PIN als persönliche Geheimzahl, um zunächst Zugriff auf das System zu erhalten, also um sich einloggen zu können. Immer dann, wenn zusätzlich eine Transaktion durchgeführt werden sollte, war die Eingabe einer Transaktionsnummer, kurz TAN, notwendig. Die benötigten TAN Nummer erhielt man meistens im 100er-Pack in einer TAN-Liste von der Bank. Zwar wird dieses Verfahren nach wie vor angewendet, jedoch hat die TAN-Liste eigentlich mittlerweile ausgedient, da sie von Experten nicht mehr als sicher genug angesehen wird. Und tatsächlich ist es so, dass eine betrügerische Manipulation durch Phishing- und Pharming-Attacken bei diesem Verfahren schon öfter erfolgreich durchgeführt werden konnte.

mobileTAN als neueres Verfahren
Das Problem an der TAN-Liste besteht darin, selbst wenn bereits die etwas modernere Variante iTAN genutzt wird (zufällige TAN-Nummer wird angefordert), dass die Überweisung, die online durchgeführt werden soll, von Betrüger mitunter umgeleitet werden kann. Bei dem neueren Verfahren mit der Bezeichnung mobileTAN (kurz mTAN) ist eine solche Umleitung hingegen nicht mehr möglich. Aus dem Grunde bieten aktuell sehr viele Banken und Sparkassen ihren Kunden die Umstellung auf dieses sicherere mobileTAN Verfahren an. Nach bisherigen Erkenntnissen ist es noch nicht gelungen eine Online-Überweisung zu manipulieren, wenn das mTAN Verfahren genutzt wird. Eine Komponente, die wesentlich zur größeren Sicherheit beiträgt ist sicherlich, dass neben dem PC auch das Mobilfunkgerät des Kontoinhabers zur Ausführung der Überweisung genutzt werden muss. Wie genau funktioniert also das mobileTAN Verfahren und worin bestehen die Vorteile gegenüber dem Verfahren mit TAN-Liste?

Wie funktioniert mobileTAN?
Um das mobileTAN Verfahren nutzen zu können, muss man als Kontoinhaber neben dem PC noch ein Mobiltelefon besitzen, also entweder ein Handy oder auch ein Smartphone. Im zweiten Schritt kann man heute bei vielen Banken bereits online das Verfahren von TAN-Liste auf mobile TAN über die Webseite der Bank umstellen. Zunächst ist dann wie bisher eine Online-Überweisung im dafür vorgesehenen Online-Formular einzugeben und zur Bestätigung des Auftrages wird – ebenfalls wie bisher – die Eingabe einer TAN gefordert. Diese TAN entnimmt man jetzt allerdings nicht mehr aus einer TAN-Liste, sondern die Transaktionsnummer erhält man per SMS direkt von seiner Bank mitgeteilt. Diese TAN ist dann zur Bestätigung des Auftrages am PC einzugeben. Der wesentliche Vorteile dieses Verfahrens gegenüber der TAN-Liste ist, dass die gebildete TAN mit den Daten des Empfängers verknüpft ist. Selbst wenn sich also Betrüger in das System „hacken“ würden und die offenen Überweisung umleiten wollen würden, ist das nun nicht mehr möglich. Denn die vergebene TAN ist nur im Zusammenhang mit der erfassten Kontonummer des Empfängers gültig. Zudem gilt die TAN nur für wenige Minuten, was die Sicherheit noch einmal erhöht.

Sind Kreditkarten mit Tankrabatt sinnvoll?

Posted on | Juni 12, 2011 | No Comments

Wie funktioniert die Kreditkarte mit Tankrabatt?
Kreditkarten werden heute von nahezu jeder Bank angeboten und zeichnen sich schon viele Jahre dadurch aus, dass sie nicht nur als flexibles Zahlungsmittel dienen, sondern noch weitere Zusatzleistungen haben. Neben integrierten Reiseversicherungen, Bonusprogrammen oder besonderen Services sind immer mehr Kreditkarten auch mit einem Tankrabatt ausgestattet. Doch was ist ein Tankrabatt genau bzw. wie funktioniert das System unter welchen Bedingungen im Zusammenhang mit der jeweiligen Kreditkarte? Zunächst einmal ist es bei nahezu allen Kreditkarten mit einem solchen Tankrabatt so, egal von welcher Bank die Karte ausgegeben wird, dass der Rabatt auf jede Tankrechnung gegeben wird, unabhängig davon, bei welcher Tankstelle man bezahlt hat. Darüber hinaus ist es ebenso einheitlich, dass nur diejenigen Tankrechnungen rabattiert werden, die auch mit der Kreditkarte bezahlt worden sind. Meistens gibt es ein bestimmtes Limit in der Hinsicht, als dass nicht auf unbeschränkt hohe Gesamtsummen ein Rabatt gewährt wird. Denn fast immer gilt der Rabatt auf maximal 200 oder auch 300 Euro an Tankrechnungen im Monat.

Was lässt sich durch den Tankrabatt sparen?
Die Höhe des Tankrabatts liegt je nach Anbieter zwischen einem und fünf Prozent auf Basis der Tankrechnung. Was sich effektiv im Jahr durch den Rabatt sparen lässt, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab, nämlich von der jährlichen/monatlichen Fahrleistung in Kilometern, von der Höhe des Rabatts und von der maximal „akzeptierten“ Summe an Tankrechnungen pro Monat. Ein durchschnittlicher Autofahrer fährt rund 1.300 Kilometer im Monat mit seinem Fahrzeug. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von sieben Litern pro einhundert Kilometer und einem jetzigen Benzinpreis von rund 1,60 Euro je Liter würde das eine Summe von monatlich rund 145 Euro an Ausgaben fürs Benzin bedeuten. Bei einem angenommenen Tankrabatt von zwei Prozent wäre das eine monatliche Ersparnis von 2,90 Euro, also rund knapp 35 Euro jährlich. Nun kann man sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dass 35 Euro im Jahr immerhin besser sind als nichts zu sparen, zumal man ja ohnehin zum Tanken muss und der Rabatt unabhängig von der Marke der Tankstelle gezahlt wird. Dennoch muss man die weiteren Konditionen der Kreditkarte beachten um wirklich beurteilen zu können, ob sich die Kreditkarte mit Tankrabatt lohnt.

Welche weiteren Konditionen sind zu beachten?
Neben dem Tankrabatt sollte man vor allem auf die Jahresgebühr und auch auf die Konditionen achten, die beim Zahlen im Ausland gelten – falls man öfter im außereuropäischen Ausland mit der Kreditkarte zahlen möchte. Denn gerade bei denjenigen Kreditkarten, die zusätzliche Leistungen wie Bonusprogramme oder eben Tankrabatte beinhalten, ist die Jahresgebühr oftmals höher als bei Kreditkarten ohne diese Zusatzleistungen. So zahlt man beispielsweise für eine Kreditkarte mit Tankgebühr durchaus nicht selten eine Jahresgebühr zwischen 20 und 40 Euro. Und bei einer solchen Gebühr wäre der Tankrabatt mitunter schon „aufgebraucht“, zumal es heute viele Kreditkarten gibt, die keine Jahresgebühr mehr beinhalten. Auch auf die Gebühren für Bargeldverfügungen und für das Zahlen ohne Bargeld im Ausland sollte geachtet werden. Es kann demnach in der Summe durchaus vorkommen, dass man bei einer Karte mit Tankrabatt kein Geld spart, sondern sogar etwas „drauf zahlt“.

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