Wer sind die Favoriten der Vermögensberater?
Posted on | Juli 30, 2010 | No Comments
Welche Aktien die Vermögensverwalter und Vermögensberater favorisieren
Im Expertenbereich gibt es zwei große Gruppen, deren Meinung bezüglich Aktien oder allgemein bezogen auf Geldanlagen meistens von großem Interesse ist. Das sind auf der einen Seite die Analysten und auf der anderen Seite auch die Vermögensberater und Vermögensverwalter, die sich täglich mit der Verwaltung von fremden Geldern beschäftigen. Beide Gruppen haben natürlich auch im Aktienbereich in einer Periode bestimmte Favoriten, so auch derzeit. Im Folgenden werden die 20 Favoriten aus der Sparte Aktien dargestellt, die bei den befragten Vermögensverwaltern am häufigsten im Depot zu finden waren. Insgesamt nahmen 300 Depot an der „Umfrage“ teil. Auf dem „letzten“ Platz der 20 beliebtesten Aktienwerte landeten die Bayer-Aktien, die lediglich in 27 Depot aufgenommen worden waren. Der Kurswert der in allen 27 Depots befindlichen Siemens-Aktien liegt auf Basis des Kursen vom 30.06.2010 bei rund 3,7 Millionen Euro.
Die Plätze 19 bis 6 der derzeit bei Vermögensberatern beliebtesten Aktien
Der finnische Technologie-Konzern und Handyhersteller Nokia nimmt Platz 19 ein und befindet sich bei den Vermögensberatern in 28 Depots, also nicht einmal in jedem zehnten der 300 Depots. Einen Platz besser liegen die Aktien von BHP Billiton, vertreten in 30 Depots mit einem Gesamtkurswert von rund 2,3 Millionen Euro. Auf den Plätzen 17 bis 6 befinden sich die folgenden Aktienwerte, beginnend von Platz 17: Zurich Financial Services (30 Depots), Münchener Rück (ebenfalls 30 Depots), Intel (31 Depots), Royal Dutch Shell (ebenfalls 31 Depots), ABB (32 Depots), Johnson & Johnson (33 Depots), K+S (35 Depots), Daimler (ebenfalls in 35 Depots vorhanden), Eni (36 Depots), Telefonica (36 Depots), SAP (43 Depots) und die Aktien von BASF sind aktuell in 47 Depots mit einem Gesamtkurswert von ca. 5,4 Millionen Euro vorhanden.
Die Top Five
Den 5. Platz in der Rangliste der derzeit beliebtesten Aktien Vermögensberater nehmen die Aktien des Energiekonzerns E.ON ein. In 49 Depots sind die Aktien enthalten und ergeben einen Gesamtkurswert von ca. 5,4 Millionen Euro in diesen Depots. Auf dem Platz 4 befindet sich ein weiteres Unternehmen aus der Schweiz, nämlich der Nahrungsmittelkonzern Nestle. Die Aktien sind in 50 der 300 Depots vorhanden und führen dort zu einem Gesamtkurswert von etwa neun Millionen Euro. In genau 51 Depots der Vermögensberater sind die Aktien von Total enthalten. Die Aktien sind anscheinend nach wie vor bei vielen Vermögensberatern beliebt, auch wenn der Kurs seit Beginn des Jahres teilweise deutlich gesunken ist. Auf Platz zwei befindet sich dann wieder eine deutsches Unternehmen, nämlich der Versicherungskonzern Allianz, vorhanden in 61 Depots mit einem Gesamtkurswert von mehr als acht Millionen Euro. Eindeutige „Sieger“ sind jedoch die Aktien eines weiteren DAX-Riesen, nämlich die Siemens-Aktien. In 72 Depots sind die Aktien im Bestand und der Gesamtkurswert beträgt rund 9,9 Millionen Euro.
Fondsportrait: DWS Asiatische Aktien Typ O
Posted on | Juli 29, 2010 | No Comments
Asien nach wie vor eine aussichtsreiche Region
Die Anlageregion Asien ist seit vielen Jahren nicht nur eine bei vielen Anlegern sehr beliebte Region, sondern konnte sich in der näheren Vergangenheit auch durch sehr gute Renditen auszeichnen, wenn man als Anleger zum Beispiel in Aktien oder in Investmentfonds investiert hat, die sich auf diese Region konzentriert haben bzw. aus dieser Region Asien stammen. Und nach wie vor gilt Asien als sehr interessantes Gebiet für Anleger, und zwar bei weitem nicht nur die zwei bekanntesten Staaten im Bereich der Investitionstätigkeit, nämlich Japan und China. Immer mehr Experten gehen sogar heute davon aus, dass zukünftig in Asien die so genannten Staaten aus der „zweiten Reihe“ die besten Erfolgsaussichten für Anleger versprechen. Da solche Investments in einzelne Länder oder gar in einzelne Aktien natürlich recht spekulativ sind, nutzen immer mehr Kunden die Möglichkeit, Kapital und Risiko über einen Aktienfonds zu streuen. Ein Fonds aus dem Bereich der so genannten Regionenfonds ist auch der DWS Asiatische Aktien Typ O Fonds. Der Fonds investiert zwar hauptsächlich in Aktienwerte japanischer Unternehmen, aber es wird darüber hinaus auch in Werte aus vielen anderen Staaten in Asien investiert.
Die Struktur des DWS Asienfonds
Bei der Aufteilung des Fondsvermögens nach Ländern liegt eindeutig, wie bereits kurz erwähnt wurde, Japan an vorderster Stelle. Rund 33 Prozent, also ein Drittel, des Fondsvermögens wird in Aktien aus Japan investiert. Darüber hinaus nehmen Aktienwerte aus China, Hongkong, Taiwan und Südkorea mit jeweils rund acht Prozent Anteil am Fonds die weiteren „Plätze“ ein. Mit einem Anteil zwischen ein und sechs Prozent sind zudem auch noch Aktien aus den Staaten Singapur, Philippinen, Indien und Indonesien vertreten. Bezüglich der Branchen ist die Verteilung des Vermögens nicht ganz so „eindeutig“ bzw. es gibt im Grunde keine dominierende Branche. Mit rund 17 Prozent ist die Technologie-Branche im Fonds „führend“, danach folgen Werte aus dem Bereich Konsumgüter, Industrie und Finanzen mit jeweils rund 12-13 Prozent Anteil am Fonds. Bezüglich der Einzelwerte herrscht im Grunde noch eine breitere Streuung und gleichmäßigere Verteilung vor. Kein Einzelwert nimmt einen größeren Anteil am Fonds als 3,9 Prozent ein, aber gleich alle zehn Top-Holdings bewegen sich zwischen 2,2 und 3,9 Prozent Anteil. Der „größte“ Einzelwert ist mit den genannten 3,9 Prozent Anteil das Unternehmen Taiwan Semiconductor.
Weitere Eckdaten zum Asienfonds der DWS
Mit einem Volumen von rund 40 Millionen Euro handelt es sich beim DWS Asiatische Aktien Typ O für DWS-Verhältnisse um einen relativ kleinen Fonds. Gegründet wurde dieser bereits im Jahre 1994 und die Erträge werden sofort wieder in neue Anteile angelegt. Die zum Fonds gehörige ISIN lautet DE0008490830 und es fällt kein Ausgabeaufschlag an. Was die bisherige Performance des Asienfonds angeht, so bewegt sich der Wert des Fondsanteils aktuell (29.07.10) in etwa wieder auf dem Niveau von vor fünf Jahren. Das ist zwar für Anleger ein eher unbefriedigendes Ergebnis, jedoch ist diese Wertentwicklung kennzeichnend für nahezu alle Fonds, die in dieser Region Asien investiert haben.
Schulden deutscher Haushalte steigen
Posted on | Juli 28, 2010 | No Comments
Situation wird immer schlechter
Auch wenn man in den letzten Wochen und Monaten fast ausschließlich vom Haushaltsdefizit im Bundeshaushalt und von den steigenden Schulden der Staaten in Europa hört, so darf man nicht außer acht lassen, dass sich auch die Situation der Privathaushalte stetig verschlechtert. Anhand von Untersuchungen/Statistiken kann eindeutig belegt werden, dass seit der Nachkriegszeit noch nie so viele Haushalte in Deutschland überschuldet waren, wie es in 2010 der Fall ist. Mehr als sechs Millionen Bundesbürger im Alter von 18 Jahren und mehr gelten mittlerweile als überschuldet, was eine Zahl von rund 3,5 Millionen Haushalten ergibt. Indirekt sind selbstverständlich auch die Kinder der betroffenen Haushalte und Familien von den Schulden betroffen, sodass man davon ausgehen kann, dass heute rund 8-10 Millionen Bürger in Deutschland überschuldet sind, also rund 10 Prozent der gesamten Bevölkerung. Diese Überschuldung wirkt sich natürlich auch auf weite Teile des Finanzbereichs aus. Kredite fallen aus oder getätigte Anlagen wie Lebensversicherungen werden vorzeitig aufgelöst bzw. müssen aufgelöst werden.
Was sind die Ursachen der Überschuldung?
Die Ursachen für die Überschuldung haben sich in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert. Nach wie vor ist das arbeitslos werden die Hauptursache, die letztendlich in rund 30 Prozent aller Fälle der Grund ist, warum es zu einer Überschuldung gekommen ist. Das ist auch insoweit verständlich, als dass dem Betroffenen in der „ersten“ Phase rund ein Drittel des bisherigen Einkommens fehlt, nach Ablauf eines Jahres werden es dann mit Hartz IV noch deutlich größere Fehlanteile sein. Somit können Kredite und Ratenzahlungsvereinbarungen nicht oder nur noch teilweise bedient werden, was dann letztendlich zur Überschuldung führt. Auch Krankheit, Unfälle oder der Tod des Partners sind nach wie vor Hauptgründe für die negative Schuldenlage der Privathaushalte. Lediglich bei manchen Gründen kann man selbst etwas dazu beisteuern, die drohende Überschuldung zu vermeiden. So geben manche Personen schlichtweg einfach zu viel aus (unnötige Ausgaben) oder machen sich selbständig, ohne dass das zukünftige Gewerbe „Hand und Fuß“ hat. Mit rund acht Prozent ist daher auch die Existenzgründung an der Überschuldung beteiligt.
Auswirkungen der Überschuldung auf den Finanzbereich
Zunehmende Überschuldung und Schuldenlast der Privathaushalte haben natürlich auch deutliche Auswirkungen auf den Finanzbereich. Im Kreditbereich ist es so, dass die Banken durch die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit der Kreditnehmer Kreditausfälle zu verzeichnen haben oder der Kredit zumindest gestundet werden muss. Natürlich kommt es in der ersten Phase der anstehenden Überschuldung auch zu einer nochmals vermehrten Kreditaufnahme, da sich nicht wenige von Überschuldung bedrohte Kunden mit „frischem Geld“ retten möchten. Aber auch auf den Bereich Sparen und Geldanlage hat die zunehmende Schuldenlast Auswirkungen. So werden Sparverträge gekündigt, weil die Raten nicht mehr bezahlt werden können, ähnlich wie es bei den Kreditraten der Fall ist. Natürlich werden auch vorhandene Kapitalguthaben verstärkt verfügt. Es werden Aktien und Fonds, teilweise natürlich zu sehr ungünstigen Zeitpunkten, verkauft oder Kapitallebensversicherungen mit Verlust oder ohne Rendite aufgelöst. All diese Tatsachen verstärken jedoch oftmals noch die schlechte Situation, sodass die Überschuldung meistens ein so genannter Teufelskreis ist.
Die Höhe der privaten Rente berechnen
Posted on | Juli 27, 2010 | No Comments
Zunächst ist der Bedarf zu ermitteln
Dass eine private Altersvorsorge heute unverzichtbar ist, ist inzwischen den meisten Verbrauchern bekannt. Daher haben auch viele Bürger damit begonnen, regelmäßig etwas für diese Vorsorge im privaten Bereich zurück zu legen bzw. Geld in einen Sparvertrag einzuzahlen. Fast ebenso wichtig wie die Tatsache, dass man überhaupt diese Vorsorge betreibt, ist, dass diese optimal strukturiert ist. Damit dieses geschehen kann, ist es wichtig, dass man weder zu wenig noch zu viel monatlich spart. Daher sollte am Anfang einer jeden Altersvorsorge stehen, dass man die Rente ermittelt, also den Bedarf, die man später aus dem Vertrag heraus in der Sparte private Vorsorge erhalten möchte. Diese Rente ist im Grunde mit der Versorgungslücke identisch, die es zu berechnen gilt. Dazu stehen zum einen im Internet zahlreich Rechner zur Verfügung, mit Hilfe derer diese Versorgungslücke berechnet werden kann. Natürlich kann man die Lücke aber auch manuell ausrechnen. Dazu muss man im Grunde nur das durchschnittlich während der letzten zehn Arbeitsjahre erzielte Nettoeinkommen als Basis nehmen. Im besten Fall erhält man 60 Prozent dieses Einkommens als gesetzliche Rente, sodass die Versorgungslücke zunächst bei 40 Prozent des Nettoeinkommens liegt. Verfügt man noch über eine Betriebsrente, so kann diese von den 40 Prozent abgezogen werden. Das Endergebnis ist dann die Versorgungslücke und gleichzeitig dann auch die Rente, die man durch die private Vorsorge erzielen sollte.
Berechnung des erforderlichen Sparbeitrages
Steht die Höhe der Rente fest, die man durch den Aufbau der Privatvorsorge erzielen muss, so gilt es nun zu berechnen, welchen Betrag man monatlich sparen muss, um diese Versorgungslücke schließen zu können. Auch hierzu stehen diverse Rechner zur Verfügung, die man aufgrund der etwas umfangreicheren Berechnung auch nutzen sollte. In den Rechner gibt man einfach die gewünschte Rentenzahlung ab Fälligkeit des Vertrages ein, wie lange diese Rente gezahlt werden soll und über welchen Zeitraum man die Sparbeiträge zuvor zahlen möchte. Dann muss man noch eine Rendite eingeben, die für die Berechnung als Grundlage dient. Die Höhe der Rendite ist zunächst fiktiv, da sie natürlich vom letztendlich gewählten Produkt und von der tatsächlichen Entwicklung des Ertrages in der Praxis abhängig ist. Durchschnittliche Werte sind hier 3-6 Prozent pro Jahr als Rendite. Anhand dieser Daten wird dann berechnet, welchen Sparbeitrag man leisten muss, um die gewünschte Rente zu erzielen.
Einige Beispiele für das Verhältnis von Auszahlung, Laufzeit und Sparbeitrag
Um die Höhe der erforderlichen Beiträge für den Aufbau der privaten Rente berechnen zu können, ist es sicherlich hilfreich, wenn man zumindest eine „grobe“ Vorstellung davon hat, welchen Betrag man etwa über welche Laufzeit sparen muss, um die Rente XY zu bekommen. Daher im folgenden einige kurze Rechenbeispiele. Spart man beispielsweise über 30 Jahre hinweg bei einem fiktiven Zinssatz von vier Prozent pro Jahr einen monatlichen Betrag von 150 Euro, so kann man am Laufzeitende über ein Kapital von 103.000 Euro verfügen. Soll dieses mit dem gleichen Zinssatz über 20 Jahre verrentet werden (mit Kapitalverzehr), erhält man eine Monatsrente von 618 Euro. Hätte man monatlich 200 Euro mit den gleichen anderen Konditionen gespart, dann würde die Rente immerhin schon bei monatlich 822 Euro liegen. Bei einer Spardauer von nur 20 Jahren über monatlich 200 Euro betrüge die Monatsrente nur 438 Euro.
Fondsportrait: DWS Biotech Typ O
Posted on | Juli 26, 2010 | No Comments
In Biotechnologie investieren
Viele Anleger entscheiden nicht nach Regionen oder Einzelwerten, in welche Sparte sie ihr Kapital investieren, sondern möchten sich auf bestimmte Branchen konzentrieren, die eine überdurchschnittlich positive Entwicklung versprechen. Immer wieder wird auch die Branche Biotech zu den sehr aussichtsreichen Branchen mit hinzu gezählt. Da aber die Unternehmen gerade in dieser Sparte teilweise ein höheres Risiko tragen, weil oftmals erst hohe Investitionskosten vorhanden sind, bevor eventuell ein Gewinn bringendes Produkt hergestellt werden kann, ist die Verteilung des Kapitals auf mehrere Unternehmen aus diesem Sektor zu empfehlen. Bestens dazu geeignet sind die so genannten Branchenfonds, die es natürlich auch für den Bereich Biotechnologie in verschiedenen Varianten bzw. von verschiedenen Fondsgesellschaften gibt. Auch eine der größten Fondsgesellschaften der Welt, die DWS Investment GmbH, bietet mehrere Biotech-Fonds an, unter anderem den DWS Biotech Typ O. Der Fonds investiert in Biotechnologieunternehmen auf der ganzen Welt, wobei der Schwerpunkt von der Region her auf den Vereinigten Staaten liegt. Auch Unternehmen aus dem Bereich Medizin und Pharma können dem Portfolio bei Bedarf beigemischt werden.
Die Struktur des Fonds
Der Biotech-Fonds der DWS orientiert sich zwar im Großen und Ganzen am MSCI Bio-Technology Select Index, aber dennoch wird ein aktives Fondsmanagement betrieben. Bezüglich der Strukturierung nach Ländern liegt die USA mit einem Anteil von über 80 Prozent eindeutig und mit großem Abstand an der Spitze. Neben amerikanischen Biotech-Unternehmen sind auch noch Unternehmen aus Israel (rund fünf Prozent), Irland (2,8 Prozent), Niederlande (0,4 Prozent) und Österreich (0,2 Prozent) vertreten. Bezüglich der Branchenaufteilung stammen rund 65 Prozent der im Depot befindlichen Aktien bzw. Unternehmen aus der Biotechnologie-Branche, ca. 18 Prozent aus dem Bereich Pharmazeutik und etwa sechs Prozent aus dem Bereich Healthcare/Gesundheit. Der restliche Anteil von rund 10 Prozent fällt in den Bereich Geldmarkt/Kasse. Das Übergewicht der US-Unternehmen spiegelt sich natürlich auch deutlich in den Top-Holdings wieder, die nahezu alle in den Vereinigten Staaten ansässig sind. Dazu zählen zum Beispiel Amgen, Biogen. Gilead Sciences und Celgene.
Die Eckdaten zum DWS Biotech Typ O Fonds
Zu erhalten ist der Biotech Aktienfonds der DWS unter Angabe der ISIN DE0009769976. Die Größe des Fonds liegt bei rund 190 Millionen Euro und die erzielten Erträge werden sofort wieder in neue Anteile investiert (thesaurierend). Über die Gebühren wie Managementgebühr und Ausgabeaufschlag sind aktuell keine Informationen bekannt, hier sollte man sich individuell bei der DWS informieren, falls man sich für den Fonds interessiert. Die Entwicklung des Fonds in den letzten Jahren ist allerdings nicht unbedingt als positiv zu bezeichnen. Vor fünf Jahren lag der Preis des Fondsanteils bei rund 57 Euro, während der Anteilpreis heute (Stand 26.07.10) nur noch bei 48,75 Euro liegt. Nimmt man die letzten 10 Jahre als Vergleichsbasis, so ist der Wert des Anteils seit dem Jahre 2000 nahezu identisch geblieben. Wer Ende 2000 eingestiegen ist hat bis heute sogar erhebliche Verluste erlitten, denn der Höchstkurs lag im Jahre 2000 bei rund 170 Euro, also mehr als drei Mal so hoch wie der aktuelle Anteilswert ist.
Beratung der Banken weiterhin unzureichend
Posted on | Juli 23, 2010 | No Comments
Neue Untersuchung zeigt erschreckende Ergebnisse
Es ist noch nicht sehr lange her, da erregte eine durchgeführte Untersuchung der Fachzeitschrift Finanztest großes Aufsehen. Ein Ergebnis dieser Untersuchung war, dass die Beratung der Banken in Deutschland im Durchschnitt betrachtet als nicht ausreichend bezeichnet werden kann. Doch die Kreditinstitute scheinen diesen durchgeführten Test offensichtlich nicht als Anregung für mögliche Verbesserungen genommen zu haben. Denn vor wenigen Wochen hat die Stiftung Warentest einen weitere Untersuchung mit der gleichen Zielsetzung durchgeführt, nämlich die Beratungsqualität der Banken zu überprüfen. Und die Ergebnisse sind noch negativer als beim vorherigen Test. Keine einzige Bank von 21 untersuchten Instituten konnte mit der Note „sehr gut“ oder „gut“ abschneiden – ein absolut trauriges Bild, meinen viele Experten.
Die Details zur durchgeführten Untersuchung
Die Stiftung Warentest führte im Rahmen des „Bankentests“ insgesamt 146 Beratungsgespräche als Test durch, wobei diese Gespräche natürlich von unterschiedlichen Mitarbeitern in insgesamt 21 verschiedenen Geldhäusern durchgeführt wurden. Während, wie bereits zuvor erwähnt, kein Institut die Noten gut bzw. sehr gut erreichen konnte, mussten sechs Banken mit dem Urteil „mangelhaft“ bewertet werden. Die beste Einzelnote lag dabei nur bei 3,1, also gerade einmal ein „befriedigend“ konnte als Bestnote erreicht werden. Bei der vorherigen Studie aus dem Sommer 2009 schnitten nur zwei Banken mit dem schlechte Ergebnis „mangelhaft“ ab. Der Hauptfehler der Berater ist nach wie vor gewesen, dass kaum oder gar nicht nach den persönlichen und finanziellen Bedingungen im Umfeld der Beratung suchenden Anleger gefragt wurde. Diese zu erfragenden Daten bilden aber die Grundlage, um mittels der Anlageberatung die für den Kunden passenden Produkte zu finden. Konkret wurde im Test übrigens vorgegeben, dass der „fiktive“ Kunde gerne einen Betrag von 35.000 Euro anlegen möchte, und zwar auf eine Sicht von zehn Jahren. Die beiden Banken mit den schlechtesten Bewertungen aller sechs Institute, welche mit der Note „mangelhaft“ bewertet wurden, waren die Nassauische Sparkasse sowie die Volksbank Mittelhessen. Die „Bestnote“ von 3,1 konnte die Sparkasse Hannover erreichen.
Nicht erwähnte Kosten und Mangel beim Beratungsprotokoll
Neben der fehlenden Frage nach den persönlichen und finanziellen Verhältnissen waren weitere Kritikpunkte der „Tester“, dass Kosten einer Geldanlage entweder nicht vollständig, oder nur ganz am Rande erwähnt wurden. Mitunter wurden die Gebühren auch vollkommen verschwiegen. Noch schwerwiegender ist jedoch ein häufig gemachter Fehler, nämlich die Nicht-Mitgabe des Beratungsprotokolls. Dieses muss seit Januar nicht nur bei jeder Anlageberatung im Bereich Wertpapiere ausgefüllt werden, sondern dem Kunden natürlich auch anschließend ausgehändigt werden. Nicht einmal die Hälfte der getesteten Banken kam dieser gesetzlichen Verpflichtung nach, manche Bankmitarbeiter sogar nach ausdrücklicher Aufforderung durch den Kunden noch nicht, was bei den Experten auf das größte Unverständnis stößt. Generell besteht demnach noch ein erheblicher Nachholbedarf, was eine qualitativ zumindest gute Anlageberatung gegenüber dem Kunden betrifft. Der Kunde selbst steht natürlich vor dem Problem, dass keine Bank im Test eine gute Beratung durchführte, sodass man selbst bei einem eventuellen Wechsel der Bank kaum Auswahl hat, wenn man auf der Suche nach einer qualitativ hochwertigen Anlageberatung ist.
Die aussichtsreichsten Branchen
Posted on | Juli 22, 2010 | No Comments
Welche Branchen versprechen gute Renditen?
Viele Anleger selektieren Aktien oder auch Fonds danach, in welche Branche der Fonds investiert bzw. aus welcher Branche die Aktiengesellschaft stammt. Man kann hier verschiedene Einteilungen vornehmen, wie zum Beispiel Aktien aus einer eher zyklischen oder einer anti-zyklischen Branche. Doch welche Branchen versprechen in der Zukunft besonders gute Aussichten auf Gewinne? Im Folgenden sollen einige Branchen näher „unter die Lupe“ genommen und deren Chancen bewertet werden. Die Automobilbranche war in den letzten zwei Jahren seit der Wirtschafts- und Finanzkrise einer der großen „Sorgenkinder“. Jetzt sind die Gewinnaussichten allerdings, vor allem wegen des starken Exports, hervorragend. Experten gehen davon aus, dass die Gewinne, natürlich auch aufgrund der letztjährigen hohen Verluste, um insgesamt rund 600 Prozent ansteigen werden. Noch liegt die Dividendenrendite der Aktien aus der Automobilbranche allerdings mit 0,5 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau.
Gute Aussichten bei vielen weiteren Branchen
Auch für die Industriebranche wird für die nächsten 12 Monate eine positive Entwicklung vorher gesagt, jedoch werden die Gewinne bei weitem nicht so „explodieren“, wie es im Bereich der Automobilbranche der Fall ist. Man geht von einem Wachstum von etwa 20 Prozent aus, die Dividendenrendite beträgt hier im Durchschnitt eher durchschnittliche 2,3 Prozent. Die Bankenbranche hat sich, ähnlich wie es bei der zuvor erwähnten Automobilbranche der Fall ist, bereits deutlich von der schlechten Situation erholt. Derzeit ist keine Rede mehr von etwaigen staatlichen Hilfen, sondern die Gewinne sprudeln wieder kräftig. Durchschnittlich wird davon ausgegangen, dass die Gewinne im Bankensektor in den nächsten 12 Monaten um rund 40 Prozent ansteigen werden. Die Dividendenrendite liegt im Bankenbereich bei gewohnt guten 3,1 Prozent. Ähnliche Zahlen werden auch zukünftig im Bereich der Technologiebranche erwartet. Man geht auch hier von einem Gewinnwachstum von etwas unter 40 Prozent aus, wobei die Dividendenrendite im Durchschnitt etwas geringer als bei den Bankaktien ist, nämlich bei knapp zwei Prozent.
Nur in sehr wenigen Branchen sind die Aussichten nicht so positiv
Eine Branche, die weniger gute Aussichten auf die nächsten 12 Monate hin betrachtet hat, ist die Energiebranche, also die Versorger. Hauptgrund ist die schon seit Monaten schlechte Performance der Aktien und zudem ist es möglich, dass der Staat die Versorger finanziell deutlich mehr an verschiedenen Kosten beteiligen könnte. Es wird daher ein kleiner Verlust in den nächsten 12 Monaten erwartet, der jedoch unterhalb von einem Prozent liege dürfte. Die Dividendenrendite ist hingegen nach wie vor „top“ und beträgt im Durchschnitt fünf Prozent. Keine andere Branche kann an diesen Spitzenwert heran kommen. Im Grunde ist die Versorgerbranche sogar die einzige der „großen“ Branchen, bei denen zukünftig keine Gewinne erwartet werden. Bei der Öl- und Gasbranche sieht das hingegen deutlich positiver aus. Erwartet werden Gewinne von rund 20 Prozent bei einer sehr guten Dividendenrendite von über vier Prozent.
Tags: Aktien > Banken > Branchen
Fondsportrait: Deka-ImmobilienGlobal
Posted on | Juli 21, 2010 | No Comments
Jetzt mit einem Fonds in Immobilien investieren
Derzeit ist die Lage am Immobilienmarkt für Personen oder Unternehmen, welche bereits eine Immobilie besitzen und diese eventuell verkaufen müssen bzw. verkaufen möchten, natürlich relativ negativ, weil die Immobilienpreise in den letzten zwei Jahren deutlich gesunken sind. In vielen Bereichen ist die Nachfrage aktuell deutlich geringer als das Angebot, was den Preisdruck zusätzlich verstärkt. Für potentielle Käufer und auch für Investoren ist es derzeit hingegen eine nahezu idealer Zeitpunkt um Immobilien zu kaufen, zumal auch die Zinsen für die Immobilienfinanzierung extrem niedrig sind. Möchte man derzeit in Immobilien investieren, jedoch selbst keine Immobilien kaufen, so bleibt noch die Möglichkeit, dass man Anteile an einem geschlossenen oder an einem offenen Immobilienfonds erwirbt. Die meisten Privat- und Kleinanleger favorisieren an dieser Stelle die offenen Immobilienfonds, weil mit dem geschlossenen Fonds doch höhere Risiken verbunden sind. Auch die Deka, die als Fondsgesellschaft der Sparkassen agiert, bietet mit dem Deka-ImmobilienGlobal einen solchen offenen Immobilienfonds an.
Die Struktur des Fonds
Der Deka-ImmobilienGlobal investiert weltweit in verschiedene Immobilien, die sich zum Beispiel in den Regionen Europa, Asien und Nord- sowie Südamerika befinden. In erster Linie handelt es sich um Gewerbeimmobilien wie Bürogebäude und Einkaufszentren, es werden aber auch Logistikzentren oder Hotels als so genannte Spezialimmobilien dem Portfolio beigemischt. Als Auswahlkriterien selektiert die Deka vor allem nach der Ertragskraft des jeweiligen Objektes, sowie natürlich nach Größe und Lage der Immobilie. Bei der Aufteilung der Vermögens nach Ländern ist Japan der „Spitzenreiter“. Rund 17 Prozent der Investments wurde in Immobilien in Japan getätigt. Danach folgen Großbritannien mit rund 16 Prozent und Frankreich mit ca. 12 Prozent. Ebenfalls einen Anteil von über fünf Prozent haben die Immobilien aus den Vereinigten Staaten, Australien, Kanada und Südkorea. Wer übrigens einen Schwerpunkt auf Deutschland oder auf Europa legen möchte, dem stehen auch noch andere Immobilienfonds der Deka zur Verfügung, die nicht weltweit investieren.
Weitere Eckdaten zum Deka-ImmobilienGlobal Fonds
Es handelt sich beim Deka-ImmobilienGlobal Fonds um einen ausschüttenden offenen Immobilienfonds, der im Jahre 2002 gegründet wurde. Verwaltet wird ein recht hohes Vermögen von insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro. Der Ausgabeaufschlag liegt bei 5,26 Prozent und ist damit für einen Immobilienfonds auf einem sehr hohen Niveau. Hinzu kommt zusätzlich noch eine Managementgebühr von 0,85 Prozent im Jahr. Die Fondsanteile können über die Bank oder den Broker bei der Deka erworben werden, und zwar unter der Angabe der Wertpapierkennnummer 748361. Trotz Immobilienkrise konnte der Deka-ImmobilienGlobal Fonds seit 2002 praktisch ohne Gegenbewegung seinen Wert steigern. Im Jahre 2002 lag der Wert eines Anteils bei rund 41 Euro, während ein Anteil heute (Stand 20.07.10) etwa 57,50 Euro kostet. Der Wertzuwachs liegt demnach in den letzten acht Jahren bei rund 40 Prozent, was einem Gewinn von jährlich etwa fünf Prozent entspricht. Rechnet man auf diese acht Jahre jedoch die erwähnten Gebühren um, bleibt eine Rendite von ca. 3,5 Prozent im Jahr übrig, was dann nicht mehr ganz so „berauschend“ ist.
Fondssparen derzeit nur langfristig rentabel
Posted on | Juli 20, 2010 | No Comments
Fondssparen beliebt aber nur langfristig rentabel
Die Anlage in Investmentfonds ist einerseits mit kurzfristigen Zielen möglich, andererseits nutzen inzwischen Millionen Sparer die Anlage in Fonds vor allem als mittel- und langfristiges Investment. Schaut man sich die Entwicklung der letzten Jahre an, so zeigt sich relativ deutlich, dass man derzeit als Anleger in Fonds einen relativ langem Atem benötigt, denn erstmals in der Geschichte ist die durchschnittliche Rendite der Fonds auf Sicht der letzten zehn Jahre betrachtet leicht im negativen Bereich. Demzufolge lohnt sich die Fondsanlage derzeit nur auf sehr langfristige Sicht hin betrachtet. Über 14 Millionen Fondssparverträge gibt es bei den Fondsgesellschaften alleine in Deutschland, und spätestens seitdem auch die Riester Zulagen in verschiedene Fonds fließen dürfen, hat das Interesse an Fondssparplänen noch einmal zugenommen. Grundsätzlich handelt es sich beim Fondssparen übrigens nicht wie viele Anleger meinen immer um einen Aktienfonds als Basis, sondern natürlich kann man auch regelmäßig Renten-, Immobilien- oder Rentenfondsanteile erwerben.
Nach wie vor sind Aktienfonds für die Altersvorsorge bestens geeignet
Auch wenn die Rendite der Fonds, vor allem aufgrund der höheren Erwartungen bei den Aktienfonds, seit einigen Jahren im Durchschnitt nicht unbedingt im zufriedenstellenden Bereich ist, so sind gerade Aktienfonds nach wie vor sehr gut für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge geeignet. Welchen guten Ertrag man mit Aktienfonds in Form eines regelmäßigen Sparplans machen konnte, zeigen vor allem die langfristigen Berechnungen. Wer zum Beispiel über einen Zeitraum von 25 Jahren monatlich einen Betrag von 100 Euro in einen Aktienfonds investiert hat, zum Beispiel in Form eines Fondssparvertrages, der konnte nach diesem Zeitraum von 25 Jahren über ein Kapital von insgesamt rund 90.000 Euro verfügen. Davon wurde lediglich eine Summe von 30.000 Euro selbst in Form der Sparbeiträge eingezahlt. Rechnet man diese Verdreifachung des Kapitals auf eine Jahresrendite um, so würde diese bei immerhin rund acht Prozent liegen. Etwaige Gebühren wie Verwaltungsgebühr oder Ausgabeaufschläge sind in dieser Rendite bereits enthalten. Das letzte Jahrzehnt macht allerdings, wie bereits kurz erwähnt, hier eine negative Ausnahme. Wer nämlich hier ebenfalls 100 Euro im Monat als Sparbeitrag in Fonds investiert hat, also insgesamt 12.000 Euro in zehn Jahren eingezahlt hat, hätte rund 0,30 Prozent verloren, wenn er in europäische oder weltweit investierende Aktienfonds sein Kapital angelegt hätte. Bei den schlechten Fonds dieser Art hätte der Verlust sogar bei rund 35 Prozent gelegen.
Langfristiges Sparen ist ratsam
Aufgrund der genannten Tatsachen ist es jedem Anleger ratsam, so langfristig wie möglich in Fonds im Rahmen eines Sparplans zu investieren. Zudem ist es aufgrund des Zinseszinseffektes so, auch wenn nominal beim Aktienfonds natürlich keine Zinsen gezahlt werden, dass in jedem Jahr, in welchem man länger in die Fonds investiert, die Kapitalsumme überproportional steigt. Beginnt man zum Beispiel mit einem Alter von 20 Jahren damit, 100 Euro im Monat in Fonds zu investieren, dann könnte man beim Eintritt in die Rente mit 65 Jahren, bei einer fiktiven recht niedrig angesetzten Rendite von fünf Prozent, bei Fälligkeit des Sparplans über ca. 200.000 Euro verfügen. Möchte man diese Summe erreichen, obwohl man erst mit 30 Jahren begonnen hat zu sparen, dann müsste man monatlich bereits ca. 180 Euro monatlich sparen, beim 40jährigen Sparer wären es bereits knapp 350 Euro im Monat.
Jetzt wieder in Lateinamerika investieren
Posted on | Juli 19, 2010 | No Comments
Wirtschaft in Lateinamerika springt wieder an
In den letzten Jahren zeichneten sich einige Staaten in Lateinamerika durch ein rasantes Wirtschaftswachstum aus, allen voran natürlich einer der so genannten BRIC-Staaten, nämlich Brasilien. Nachdem auch hier in den letzten 1,5 Jahren aufgrund der Weltwirtschaftskrise die Entwicklung eher rückläufig war, scheint nun auch hier die Talsohle überwunden und die Wirtschaft sich wieder auf Wachstumskurs zu befinden. Der Hauptgrund für die aufstrebende Wirtschaft in vielen Ländern Lateinamerikas ist nach wie vor das hohe Aufkommen von Rohstoffen in dieser Region. Aber auch ein sehr großer Binnenmarkt ist in dieser Region vorhanden, zudem besitzen die Staaten eine verhältnismäßig große Menge an Devisenreserven. All diese Tatsachen sprechen sicherlich dafür, dass man auch als Anleger ernsthaft über ein Investment in dieser Region nachdenken sollte. Möglich ist das zum Beispiel mit einem Aktienfonds, der sich auf die Region Lateinamerika konzentriert hat.
Fokus liegt nach wie vor auf Brasilien
Nach wie vor ist besonders Brasilien aus den lateinamerikanischen Staaten hervor zu heben. Erst in der jüngsten Vergangenheit konnte Brasilien wieder einmal verblüffen, denn das Wachstum des BIP`s lag im ersten Quartal 2010 über neun Prozent höher als im Vergleichsquartal 2009. Für das Jahr 2010 wird insgesamt ein Wirtschaftswachstum im Bereich von gut sechs Prozent vorher gesagt. Die in Brasilien eindeutig dominierenden Unternehmen kommen aus dem Bereich Energie- und Rohstoffe, was natürlich aufgrund der zuvor bereits angesprochenen großen Rohstoffmengen eine logische Konsequenz ist. Wenn man sich nun für einen Aktienfonds entscheiden möchte, der in Lateinamerika investiert, so steht hier beispielsweise der Amundi Funds Latin America zur Verfügung. Auch bei diesem Aktienfonds liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Brasilien und den Energie- und Rohstoffkonzernen des Landes. Rund 74 Prozent des Fondsvermögens ist in brasilianische Aktienwerte investiert. Der Einzelwert mit dem größten Anteil am Fondsvolumen ist der Energiegigant Petroleo Brasileiro, vielen Anlegern sicherlich besser unter der Bezeichnung Petrobras bekannt. Rund neun Prozent des Fondsvermögens sind alleine in diesen Wert investiert.
Mit dem Amundi Funds Latin America Equities C in Lateinamerika investieren
Neben Brasilien ist der Amundi Fonds auch in Mexiko, Chile und Peru investiert, deren Volkswirtschaften sich ebenfalls auf einem sehr guten Wachstumsweg befinden. Sicherlich positiv für den Anleger ist ebenfalls, dass der Amundi Funds Latin America vom Rating her sehr gut bewertet wird. So vergibt beispielsweise die bekannte Rating Agentur Morningstar gleich vier Sterne an den Fonds, ebenso vergibt Feri mit eine sehr gute Bewertung ab (A-Rating). Der Fonds ist von den Gebühren her zwar nicht gerade preiswert, allerdings rechtfertigen die guten Leistungen und Ergebnisse diese Gebühren durchaus. Zu zahlen ist ein Ausgabeaufschlag von maximal 4,50 Prozent und es fällt jährlich eine Managementgebühr von 1,60 Prozent an, sodass die TER (Total Expense Ratio - Gesamtkostenrate) bei 2,14 Prozent liegt. Der Fonds legt Erträge wieder an (thesaurierend) und verwaltet ein Vermögen von stattlichen 1,7 Milliarden US-Dollar. Aufgelegt wurde der Amundi Latin America Equities C Fonds bereits vor über 15 Jahren, genauer gesagt im Februar 1994. Der unter der ISIN LU0201575346 erhältliche Fonds konnte zum Beispiel innerhalb der letzten fünf Jahre einen Wertzuwachs von insgesamt rund 240 Prozent erzielen.